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Frauen stärken – Potenziale nutzen: Wirtschaftliche Unabhängigkeit als Faktor für Gewaltprävention

Der besondere Titel hat überzeugt: über 100 Anmeldungen standen auf der Liste am 22. Oktober in den lichten Räumen der IHK Wiesbaden.

Ministerin Heike Hofmann eröffnete den Fachtag mit einer eindringlichen Rede zu Frauenbildern, die alten Mustern entsprechen, und wie wichtig es ist, genau diesen alten tradierten Vorbildern entgegenzutreten.
Tatjana Trömner-Gelbe begrüßte im Namen der IHK Wiesbaden die Gäste.

Seit längerem setzt sich die Soziologin Victoria Rösch mit dem Thema „Tradwifes – zwischen Selbstbestimmung, Rollenbildern und gesellschaftlichem Rückschritt“ auseinander. Mit ihrer spannenden Keynote konnte sie eine rege Diskussion im Plenum entwickeln.

„Rückschritt als gefährlicher Trend“ – Rollenbilder, gesellschaftliche Entwicklungen
und Auswirkungen auf Gleichstellung – der Titel schlug den Bogen zu drei wichtigen Themen: Faire Bedingungen für Frauen als Antwort auf den Fachkräftemangel, Ökonomische Unabhängigkeit als Faktor für Gewaltprävention und Entgelt-transparenzgesetz und Gleichstellung, die an den drei Thementischen gearbeitet haben.
Zu allen drei Themen wurden wichtige Aspekte zusammengetragen, geclustert und diskutiert. Im Plenum konnten dann die Ergebnisse vorgestellt und bewertet werden. Die Diskussionen waren spannend und nahmen dann doch einige Zeit während der Mittagspause in Anspruch.

Im anschließenden Panel führte die Moderatorin Merle von Oppen Helene Bart, Thermo Fisher Scientific, Manager Operational Logistics LED, Dr. Carola Burkert, Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Nadine Lieblein, BCA, Agentur für Arbeit Ffm., Najima El Hadouchi, Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bei DaMigra e.V., Viktoria Rösch, Soziologin, Frankfurt University of Applied Sciences durch die Diskussion.

Fazit: eine gelungene, interessante Veranstaltung zu wichtigen (Frauen-)themen, zu denen fraue sicher noch viel zu berichten weiß…