Die Initiative Frankfurter Frauenbildungsträger lädt ein zum Austausch: Über die Zukunft der Frauenförderung in Zeiten knapper Kassen
Frankfurts Frauendezernentin Tina Zapf-Rodriguez (Grüne) brachte es auf den Punkt: „Frauenförderung gibt es nicht zum Nulltarif. Das muss auch in einer Kommune wie Frankfurt klar sein.“ Den fast 50 Frauen – und einigen Männern – im Crespo-Haus war das am Dienstagabend definitiv klar. Sie diskutierten auf Einladung der Initiative Frankfurter Frauenträger (beramí, FAPRIK, infrau, jumpp, VbFF) über die „Zukunft der Frauenförderung in Zeiten knapper Kassen“.
Eingeladen wurden auch Brigitte Scheuerle, GF der Aus- und Weiterbildung der IHK Frankfurt, sowie Cora Stein, Bereichsleitung Bildung und Soziales bei der Crespo Foundation, Björn Krienke, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Frankfurt am Main. An verschiedenen Tischen wurde zu verschiedenen Themen diskutiert und gearbeitet.
Bei der Diskussion im Frankfurter Crespo-Haus warnte die Agentur für Arbeit vor einem dramatischen Rückgang des Arbeitskräftepotenzials. Selbst 400.000 Zuwanderer pro Jahr könnten die Lücke nicht schließen. Vor allem Frauen bieten ein Potenzial, das man nutzen sollte.
Fakt ist, dass ohne Zuwanderung das Arbeitskräftepotenzial in Deutschland bis 2035 um mehr als sieben Millionen Personen zurückgehen wird. Ideen hierzu sind vielfältig z. B. Angebote zur Aufstockung auf Vollzeit und eine solide Finanzierung der Rentenversicherung.





