Lernhaus Frankfurt
Neustart :
Das Lernhaus der Frauen Frankfurt - Qualifizierung von Ehrenamtlichen zu Kulturmittlerinnen - startet mit den Schwerpunkten Pflege und Seniorenarbeit mit Förderung aus Mitteln des Frauenreferates sowie der Polytechnischen Gesellschaft und der Stiftung Citoyen.
Mit dem neuen Lernhaus werden Ehrenamtliche, die sich in der Kranken- und Altenpflege sowie in der Seniorenarbeit engagieren bzw. engagieren wollen zu Kulturmittlerinnen qualifiziert.
Das neue Programm bietet:
- intensive Trainings zu Kommunikation, Umgang mit Konflikten, Biografiearbeit, Interkulturalität etc.
- Informationsveranstaltungen zu Themen wie Krankheit, Alter, Sterben im interkulturellen Kontext, Religion und Alltag, Geschlechterrollen etc.
Wir wollen:
- Ehrenamtliche interkulturell schulen
- den Anteil von Migrantinnen im Bereich des zivilen Engagements ausweiten
- Einrichtungen der Kranken- und Altenpflege bei der Qualifizierung der Ehrenamtlichen unterstützen
- die Qualität in der Pflege und Unterstützung von kranken und alten Menschen verbessern
Die Qualifizierung findet berufsbegleitend am Abend und an einigen Wocheneden statt und dauert ein Jahr. Die Teilnahme ist kostenlos. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer
Haben Sie interesse an der Qualifizierung teilzunehmen? HabenSie weitere Fragen? Wenden Sie sich an

Sigrid Becker-Feils
Telefon: 069 - 91 30 10 20
becker-feils@lernhaus-frankfurt.de
Förderung: Frauenreferat der Stadt Frankfurt, Polytechnische Gesellschaft, Citoyen-Stiftung

Über 30 Frauen aus 20 Ländern wurden inzwischen bei beramí zu Kultumittlerinnen qualifiziert. Die Kulturmittlerinnen bringen heute ihr erworbenes Wissen und ihre Erfahrungen in vielfältige Bereiche der Gesellschaft ein - im Ehrenamt als Trainerin einer interkulturellen Mädchenfußballmannschaft (Pressebericht) oder auch als hauptamtliche Kulturmittlerin an der Liebig-Schule in Frankfurt am Main.
Auf drei bundesweiten Fachtagungen ist die Philosophie des Lernhauses weiter getragen worden, es fand ein intensiver Erfahrungsaustausch statt, Methodenwissen wurde vermittelt. Diese Arbeit trägt heute Früchte: fünf neue Lernhäuser sind auf der Basis unserer Arbeit entstanden und arbeiten erfolgreich in Ulm, Münster, Remscheid, Wolfsburg und Aschaffenburg.
Die Dokumentationen der Fachtagungen:
jetzt neu im Netz: die Dokumentation der letzten Fachtagung im November 2010 in Frankfurt finden Sie ab sofort hier.
2009: "Das Lernhaus der Frauen: ein Instrument zur Gestaltung der Einwanderungsgesellschaft " finden Sie hier
2008 "Das Lernhaus der Frauen: ein kommunales Instrument zur Gestaltung der Einwanderungsgesellschaft" finden Sie hier
Die Lernhaus-Idee ist im Rahmen der Überlegungen der Kommission „Impulse für die Zivilgesellschaft“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend entstanden. Daraus hervorgegangen ist das bundesweite Modellprojekt „generationenübergreifende Freiwilligendienste“ das von 2005 bis 2008 durch das Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend (MFSFJ) gefördert wurde. Hauptziel war und ist auch in der Fortsetzung auf kommunaler Ebene die Förderung des zivilgesellschaftlichen Engagements in der Einwanderungsgesellschaft und damit die Stärkung des friedlichen Zusammenlebens von Menschen vor unterschiedlichem religiösem und kulturellem Hintergrund .
Das LERNHAUS FRANKFURT wurde bisher gefördert durch das Frauenreferat und das Dezernat für Integration der Stadt Frankfurt sowie aus Mitteln des Hessischen Landesprogrammes IdeA und des Europäischen Sozialfonds.